Hornhauttransplantionen - Keratoplastik

Die durchsichtige Hornhaut (Kornea) ist die äußere Begrenzung des Auges. Jede Veränderung ihrer Klarheit zieht eine Verschlechterung des Sehvermögens nach sich. Sind erst einmal Eintrübungen vorhanden, bilden sich diese in der Regel nicht mehr zurück. Ab einem gewissen Stadium hilft daher nur noch der Austausch gegen eine gesunde, klare Hornhaut von einem verstorbenen Spender, eine sogenannte Hornhauttransplantation (Keratoplastik).

Ursachen

Eine Hornhaut kann durch Verformungen oder Narben undurchsichtig werden. Dafür gibt es verschiedene Gründe, Verletzungen mit anschließender Narbenbildung gehören zu den häufigsten. Auch Personen, deren Hornhaut so schwer entzündet war (z.B. mit Herpesviren), dass Narben verblieben, sind oft auf einen Ersatz angewiesen.Eine weitere mögliche Ursache sind angeborene Hornhauterkrankungen.
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Gut zu wissen!

Allein in Deutschland warten pro Jahr Tausende von Menschen auf Ersatz für ihre erkrankte Hornhaut. Damit wird die wichtige Funktion von Hornhautbanken deutlich, die eine Schlüsselrolle in der Beschaffung, Konservierung und Zuteilung von Spenderhornhäuten innehaben.
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